Joshua S. Mostow ist Professor für Asienwissenschaften an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada, wo er vormoderne japanische Literatur und visuelle Kultur unterrichtet. Seine Forschung konzentriert sich auf die Wechselbeziehungen zwischen Text und Bild, japanische Frauenliteratur in der Hoftradition, die ideologische Konstruktion der Heian-Zeit in der Moderne und die japanische "nationale Erotik" (d.h. die Verwendung von Sexualität in der kulturellen Selbstdefinition). Zu seinen Büchern gehören: Gender and Power in the Japanese Visual Field [Gender und Macht im japanischen visuellen Feld], mit Norman Bryson und Maribeth Graybill (Hawai'i, 2003); The Hundred Poets Compared: A Print Series by Kuniyoshi, Hiroshige, and Kunisada [Die hundert Dichter im Vergleich: Eine Druckserie von Kuniyoshi, Hiroshige und Kunisada], mit Henk J. Herwig (Hotei, 2007); The Ise Stories: Ise monogatari [Die Ise-Geschichten: Ise monogatari], mit Royall Tyler (Hawai'i, 2010); und sein allein verfasstes Courtly Visions: The Ise Stories and the Politics of Cultural Appropriation [Höfische Visionen: Die Ise-Geschichten und die Politik der kulturellen Aneignung] (Brill Japanese Visual Culture 12, 2014). Hyakunin'shu: Reading the Hundred Poets in Late Edo Japan [Hyakunin'shu: Die hundert Dichter im späten Edo-Japan lesen] wird im Mai 2024 von der University of Hawai'i Press veröffentlicht.