Lehrstuhl für Kunstgeschichte Ostasiens
Der Lehrstuhl für Kunstgeschichte Ostasien am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich, geleitet von Prof. Dr. Ewa Machotka, widmet sich dem Studium der Kunst und der visuellen Kulturen Chinas, Japans und Koreas von der Antike bis zur Gegenwart.
Der Lehrstuhl wurde vor über fünf Jahrzehnten eingerichtet und ist der einzige Lehrstuhl für Kunstgeschichte Ostasiens in der Schweiz. Er ist sowohl in einem breiten internationalen akademischen Netzwerk als auch in den reichen Sammlungen ostasiatischer Kunst im Lande verwurzelt und dient als Forschungs- und Ausbildungszentrum für Kunstgeschichte Ostasien in der Schweiz und darüber hinaus.
Auf dieser Website finden Sie Informationen zu aktuellen Veranstaltungen, Studienprogrammen und laufenden Forschungsprojekten am Lehrstuhl für Kunstgeschichte Ostasiens.
Kunst als kritische Konversation mit Ostasien
Das Ziel des Lehrstuhls ist es, Kunst als aktives und reflektierendes Medium für die Auseinandersetzung mit den Kulturen, Geschichten und sozialen Realitäten Ostasiens zu positionieren. Anstatt Ostasien als statisches Studienobjekt darzustellen, betont dieser Ansatz den Dialog, die Kritik und den gegenseitigen Austausch durch künstlerische und kuratorische Praktiken.
Der Lehrstuhl verbindet praktischeForschung mit kritischen theoretischen Perspektiven, um ostasiatische Kunstobjekte, ihre Produktion, Rezeption und Zirkulation (einschliesslich transnationaler und globaler Interaktionen) zu untersuchen, und setzt sich für integrative, vielfältige Ansätze zum Studium von Artefakten aus verschiedenen Kulturen ein. Diese Prinzipien leiten die Forschung des Lehrstuhls ebenso wie seine Pädagogik, die den Schwerpunkt auf forschungsbasierte Bildung legt.
Die Lehre, die kritische Theorieansätze mit objektbasierten Praktiken verbindet, wird in verschiedenen Formaten durchgeführt, darunter Seminare, Vorlesungen, praktische Übungen,Exkursionen und Kolloquien sowie Workshops und Konferenzen. Durch forschungsbasiertes Lernen, praktisches Lernen, Exkursionen und Gastdozierende soll die Neugierde der Studierenden gefördert und ihnen ein Weg zu einer vielseitigen intellektuellen und beruflichen Entwicklung eröffnet werden, der sie auf Karrieren innerhalb und ausserhalb der Kunstwelt vorbereitet.
Im Rahmen unserer Zurich Lectures in East Asian Art History laden wir regelmässig internationale Referentinnen und Referenten ein, um sich mit unseren Studierenden über die neuesten Entwicklungen im Fachgebiet und darüber hinaus auszutauschen.
Zurich Lectures in East Asian Art History
Die prestigeträchtigen Zurich Lectures in East Asian Art History bringen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Zürich, um zu aktuellen Themen und neuen Ansätzen im Fach zu referieren. Gegründet mit dem Ziel, innovative Forschung in der Kunstgeschichte Ostasiens aufzuzeigen, bietet die Serie breite Perspektiven auf den Stand der Forschung in der Kunst Ostasiens. Die Vorträge sind öffentlich und sollen den Dialog sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Disziplin der Kunstgeschichte Ostasiens fördern. Wir laden Sie herzlich ein, daran teilzunehmen.
Die Zurich Lectures sind ein Forum des Wissensaustausches zu Themen der ostasiatischen Kunst in der Schweiz und darüber hinaus. Dank dem vielfältigen Umfeld von Museen, Galerien und Privatsammlungen in und um Zürich richten sich diese Vorträge an ein Publikum mit unterschiedlichen professionellen und intellektuellen Hintergründen. Wir sind vom Wert dieser Vielfalt überzeugt, sowohl um studentische Initiativen zu erleichtern, als auch um die Wirkung der akademischen Forschung in der Gesellschaft zu verstärken.
Roundtable: East Asian Art in Dialogue
Roundtable: East Asian Art in Dialogue [Kunst Ostasiens im Dialog] ist ein wiederkehrendes Forum, das kritische, sektorübergreifende Gespräche innerhalb des globalen Kunst-Ökosystems fördert, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Rolle Ostasiens in diesem Kontext. Die Reihe, an der Künstler, Kuratoren, Sammler, Spender, Galeristen, Kunsthistoriker und Philanthropen teilnehmen, untersucht die Rolle, die diese Akteure bei der Gestaltung des kulturellen, sozioökonomischen und institutionellen Rahmens der Kunst Ostasiens spielen.
An der Schnittstelle zwischen künstlerischer Praxis, Wissenschaft, Museen und dem Kunstmarkt gelegen, ermöglicht diese Diskussionsrunde den Austausch über die Grenzen der Berufsgruppen hinweg. Jede Ausgabe befasst sich mit Schlüsseldimensionen der Kunstwelt - Praktiken des Kunstschaffens, Sammelns und Schenkens, kuratorische Ansätze, institutionelle Partnerschaften, Fragen des öffentlichen Engagements und der gesellschaftlichen Relevanz von Kunst - und untersucht die Kräfte, die die Produktion, Verbreitung und Rezeption der Kunst Ostasiens prägen.
Mit einer Reihe von Formaten wie Vorträgen, Seminaren, Workshops, Gastvorträgen und Exkursionen legt der Rundtisch Wert auf einen Dialog, der das gegenseitige Lernen und den Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren im Kunstbereich fördert. Die Initiative dient auch als Plattform für Studierende und Nachwuchskräfte, um mit Praktikern in Kontakt zu treten und sich mit realen Perspektiven auf die Kunst und ihre gesellschaftliche Rolle auseinanderzusetzen.
Der Roundtable ist sowohl ein akademischer als auch ein öffentlicher Raum: East Asian Art in Dialogue spiegelt die sich verändernde Verantwortung von Einzelpersonen und Institutionen in der heutigen globalen Kunstlandschaft wider.
Lehrstuhlinhaberin
Prof. Dr. Ewa Machotka ist Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Japan und Ostasien und kann auf eine transnationale akademische und museale Laufbahn zurückblicken. Ihre Forschungsgebiete umfassen japanische Kunst und visuelle Kultur, globale und transkulturelle Kunstgeschichte, Kunstgeschichtsschreibung, Umweltkunstgeschichte und die computergestützte Analyse bildender Kunst.
Kontakt
Universität Zürich
Kunsthistorisches Institut
Rämistr. 73
CH-8006 Zürich
Schweiz
Büro: RAK 3-302
Tel.: 044 634 28 33 (dir.)
Tel.: +41 44 634 28 31 (Sekretariat)
E-Mail: ewa.machotka@khist.uzh.ch
Sprechstunde:
Nach Vereinbarung (ewa.machotka@khist.uzh.ch)
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